FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

WFV-Pokal: So sah es der Gegner

Freitag 6. August 2010

Erst in der Verlängerung konnte sich der Verbandsligist Untermünkheim beim Landesligisten FV Ingersheim durchsetzen. Jan Schreiner traf zum 3:2 in der 104. Minute. Nächster Gegner ist die SG Großaspach.

Pokalkampf in Ingersheim: FV-Abwehrchef Bjoern Rothkopf macht die Augen zu, Turas Markus Klässing schaut zu. Foto: Avanti

Ingersheim Trainer Thilo Kochs Analyse fiel nach der Partie nüchtern aus. „Wenn man seine Chancen nicht nutzt und zweimal hinten pennt, verliert man halt“, kommentierte der Ingersheimer Trainer das Zweitrunden-Aus seines Teams.

Der Landesligist führte in der regulären Spielzeit bereits mit 2:1 und hatte eine Handvoll bester Chancen, um die Entscheidung herbeizuführen. Erleichternd kam noch hinzu, dass der FVI nach einer roten Karte für Untermünkheims Markus Klässing lange mit einem Mann mehr auf dem Feld stand.

Zwei Abwehrpatzer brachten die Ingersheimer aber letztlich ums Weiterkommen: In der 73. Minute waren sich Haiko Eggert und Keeper Tobias Staiger uneins. Als lachender Dritter kam Jan Schreiner an den Ball und schoss diesen ins leere Tor zum 2:2-Ausgleich. Und in der 105. Minute verfehlte Alexander Wagner einen weiten Einwurf von Steffen Kocholl, worauf erneut Schreiner zur Stelle war und zum 3:2-Siegtor einköpfte – es war die erste und einzige gefährliche Aktion der Hohenloher in der Verlängerung.

In puncto Effektivität hatte der Tura den Hausherren also eine bittere Lektion erteilt. „Spielerisch waren wir besser. Die haben doch nur lange Bälle geschlagen“, klagte FVI-Trainer Koch später.

Nach dem 2:3 lief auch bei Ingersheim nicht mehr viel zusammen. „Wir haben uns durch die robuste Spielweise des Gegners anstecken lassen und nicht mehr unseren gepflegten Fußball gespielt“, bemängelte Koch, der in der hitzigen Endphase wegen Reklamierens vom Spielfeldrand verbannt worden war.

Turas Teammanager Walter Kolb meinte nach den 120 Minuten: „Es war das erwartet schwere Spiel. Wir wollten nicht vorwiegend schön spielen, sondern einfach gewinnen.“ In der dritten Runde geht es gegen den Regionalligisten SG Sonnenhof-Großaspach. Wahrscheinlich findet das Spiel erst in zwei bis drei Wochen statt.

sey (wms)