FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

Stimmen zum Spiel und zum Ingersheimer Abstieg

Montag 6. Mai 2013

Michael Mieck, Trainer des FV Ingersheim: Das war der Abstieg. So realistisch muss man sein, auch wenn der Klassenerhalt rechnerisch noch möglich ist. Was den Willen und den Kampfgeist angeht, kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir sind nicht heute abgestiegen. Wenn wir immer so gespielt hätten wie gegen Öhringen, wären wir nicht in diese Situation gekommen. Das ist mein erster Abstieg als Trainer. Das tut schon weh. Auch für die Fans und die Zuschauer tut mit das leid.

Alexander Wagner, Ingersheimer Kapitän: Es ist der Hammer, dass wir nach diesem Spielverlauf wieder ohne Punkte dastehen. Wir fighten jedes Mal und sind immer nahe dran, aber wenn du hinten stehst, verliert du eben solche Spiele. Am Einsatz lag es nicht. Wenn du Letzter bist, muss es etwas an der Qualität gefehlt haben, auch wenn es in der Liga sicher schlechtere Mannschaften gibt als uns. In Ingersheim wird es jetzt einen Umbruch geben.

Martin Weiß, Coach der TSG Öhringen: Das Spiel hätte auch anders ausgehen können. Wir haben die erste Viertelstunde verschlafen und sind erst dann ins Spiel gekommen. Die zweite Halbzeit war eine reine Nervenschlacht. Dass Ingersheim trotz seiner guten Fußballer Tabellenletzter ist, sagt viel über die Landesliga aus. Sie ist in dieser Saison sehr ausgeglichen.

Kurt Frömmrich, Vorsitzender des FVI: Nicht jeder Abstieg ist auch ein Rückschritt. Ein Abstieg kann auch eine Chance zum Neuaufbau und eine neue Herausforderung sein. Meine Trauer hält sich in Grenzen. Im Sport gibt es immer ein Auf und Ab. ae