FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

Landesliga: So sah es der Gegner

Montag 10. Mai 2010

Fußball-Landesliga: Hall verliert 0:3 beim Aufsteiger Ingersheim

Das Duell Tabellenfünfter Ingersheim gegen Tabellensechsten Hall ging mit 3:0 an den Aufsteiger. Damit rückt der fünfte Platz für die Sportfreunde in weite Ferne. Siegfried Waldbüßer musste mit Rot vom Platz.


GUIDO SEYERLE

Es ist für die Sportfreunde eine Saison zum Vergessen. Es läuft einfach nicht. Gestern sollte im Landesliga-Sonntagsspiel der Tabellenfünfte Ingersheim überholt werden. Daraus wurde nichts. Nach dem 0:3 rutschen die Sportfreunde auf Platz sieben, der FV ist Vierter.

Schon nach vier Minuten zeichnete sich ab, dass es nichts werden würde mit den drei Punkten für Hall. Bei einem Schuss aus zehn Metern war die Gästeabwehr nicht auf der Höhe, Ingersheim führte mit 1:0. Danach übernahm Hall zwar die Initiative, aber es fehlte der letzte entscheidende Pass. Die Gastgeber stellten sich clever hinten rein und warteten ab. Noch vor der Halbzeit erhöhten sie auf 2:0. Diesmal fehlte die Zuordnung, Torwart Thomas Habel zeigte praktisch keine Reaktion – ihm war wohl etwas die Sicht verdeckt.

„Wir wollten nach der Pause Gas geben“, sagte Halls Trainer Thorsten Schift nach dem Spiel. Doch auch dieses Vorhaben konnte gerade einmal vier Minuten aufrecht erhalten werden. Dann sah Siegfried Waldbüßer nach einem Foul die rote Karte. „Ich habe zu meinem Gegenspieler ,Spaß drauf gesagt“, berichtete Waldbüßer. Der Linienrichter wollte „Spastiker“ gehört haben. Mit zehn Mann konnte sich Hall nicht mehr aufbäumen und kassierte in der 72. Minute nach einem Fernschuss noch das 0:3.

Ingersheim hat nur noch fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Untermünkheim. „Das letzte Feuer hat gefehlt“, sagte Halls Teammanager Manfred Schoch.

Tore: 1:0 Philipp Sturm (5.), 2:0 Björn Rothkopf (45.), 3:0 Daniel Schick (72.)

Hall: Thomas Habel, Marcel Retter, Tilman Naundorf, David Kalis, Timo Härpfer, Siegfried Waldbüßer, Oktay Yilmaz, Fabian Kalis (81. Philip Wieland), Giuseppe Luisi (84. Tim Pechwitz), Kevin Lahenka, Manuel Hofmann