FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

Landesliga-Derby: FVI – FV Löchgau | So., 20.09.15 | 15:00 Uhr

Samstag 19. September 2015

Artikel aus der BIETIGHEIMER ZEITUNG | Südwest Presse Online
ANDREAS EBERLE | 18.09.2015
FV Ingersheim will den Spitzenreiter ärgern

Artikel_swp_derby_FV_LoechgauDas Derby zwischen dem FV Ingersheim und dem FV Löchgau steht im Mittelpunkt des fünften Spieltags der Fußball-Landesliga. Der noch sieglose Aufsteiger vom Fischerwörth ist am Sonntag gegen den Spitzenreiter krasser Außenseiter.
Selten waren bei einem Landesliga-Derby zwischen dem FV Ingersheim und dem FV Löchgau die Rollen so klar verteilt wie vor dem Duell am Sonntag (15 Uhr) im Sportzentrum Fischerwörth: Auf der einen Seite steht der krasse Außenseiter FVI, der als Aufsteiger bisher nur einen Punkt aus den ersten vier Spielen geholt hat und noch auf seinen ersten Dreier wartet. Auf der anderen Seite peilt der Nachbar aus Löchgau den fünften Sieg in Serie an.
Mit der Optimalausbeute von zwölf Zählern und einem Torverhältnis von 16:1 führt die Mannschaft von Trainer Evangelos Sbonias die Tabelle an. Eine Zwischenbilanz, die auch dem Ingersheimer Coach Sven Damnig imponiert: „Wir haben einen harten Brocken vor uns. Die Löchgauer sind schon eine andere Hausnummer als alle anderen Gegner in der Liga. Wenn sie mit dieser Konstanz weiterspielen, sind sie für mich der Topfavorit auf die Meisterschaft.“ Dennoch sieht er sein Team nicht chancenlos. „Nichts ist unmöglich. Wir werden alles dafür tun, um den Gegner zu ärgern und etwas mitzunehmen.“
Beim Vorletzten aus Ingersheim fallen Innenverteidiger Sebastian Kniller (Gelb-Rot-Sperre) sowie die Urlauber Thomas Rall und David Pristl aus. Angeschlagen ist Kleonikos Priftis, der sich beim Gastspiel in Ludwigsburg am Knie verletzt hat, und Ioannis Tsiloglanidis laboriert an einer Fußprellung. Dafür kehrt Salvatore Veneziano nach seinem Ferientrip in den Kader zurück. Der Kapitän dürfte Kniller im Abwehrzentrum ersetzen.
Löchgau hat dagegen gar keine Personalsorgen. Kai Irrgang, der wegen einer Gehirnerschütterung zwei Wochen pausiert hat, steht ebenso wieder im Kader wie sein Defensivkollege Francesco Prisco. Dieser hatte sich in der WFV-Pokal-Partie gegen Heimerdingen eine Innenbanddehnung im Knie zugezogen. Nach der zweiten Woche im Trainingsbetrieb ist Prisco nun wieder einsatzbereit. Damit hat Sbonias bei der Aufstellung die Qual der Wahl. „Im Training ist bei uns viel Feuer drin. Die Plätze sind heiß umkämpft, aber so muss es auch sein“, stellt der FVL-Übungsleiter fest.
Trotz der klaren Ausgangssituation warnt Sbonias davor, die Aufgabe am Neckar als Sonntagsspaziergang abzutun: „Jeder erwartet einen klaren Sieg von uns, aber wir müssen erst unsere tollen Leistungen bisher bestätigen. Ingersheim wird sich nicht kampflos ergeben, sondern 100 Prozent in die Waagschale werfen. Dennoch ist unser Anspruch ganz klar, die drei Punkte zu holen.“
Die Spieler beider Mannschaften kennen sich untereinander gut, einige haben sogar schon das Trikot des jeweils anderen Klubs getragen. So haben die FVI-Kicker Emanuel Isaia, Salavatore Veneziano, Ioannis Tsiloglanidis sowie die Brüder Arsim und Bashkim Susuri eine Löchgauer Vergangenheit. Umgekehrt stürmt seit dieser Saison mit Philipp Sturm der langjährige Ingersheimer Torjäger für die Gäste.
Wie Löchgau trägt auch die derzeit viertplatzierte Spvgg 07 Ludwigsburg am fünften Spieltag die Favoritenbürde. Die Schwarz-Gelben treten am Sonntag (15 Uhr) beim Aufsteiger und Schlusslicht TV Oeffingen an, der in den vier bisherigen Begegnungen leer ausgegangen ist. Die Formkurve der Nullsiebener zeigt dagegen steil nach oben: Dem durchwachsenen Saisonstart mit zwei Unentschieden gegen Heimerdingen (2:2) und Fellbach (1:1) ließen die Schützlinge von Trainer Marco Fischer zuletzt zwei Siege gegen Schluchtern (2:1) und Ingersheim (3:0) folgen.
Der SV Salamander Kornwestheim spielt zeitgleich zum zweiten Mal innerhalb einer Woche zu Hause. Im Duell gegen den Tabellendritten SKV Rutesheim will sich die Elf von Coach Markus Fendyk für die 1:2-Heimschmach gegen die Aramäer Heilbronn rehabilitieren.

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