FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

FVI belohnt sich nicht.

Sonntag 28. Oktober 2012

FSV Waiblingen – FV Ingersheim 2:0  (1:0)

Ohne den an der Schulter verletzten Tobias Staiger und den gesperrten Lars Bischoff machten die Ingersheimer auf dem Kunstrasenplatz in Waiblingen dort weiter wo sie gegen den FSV Hollenbach eine Woche zuvor aufgehört hatten. Sie hatten deutlich mehr Spielanteile als die tief stehenden Gastgeber, die den Spielaufbau der  technisch überlegenen Gästen immer wieder mit sehr körperbetonten Spiel und dem einen oder anderen Foul  behinderten. Trotzdem gelang es dem Team von Trainer Michael Mieck immer wieder sich durch die Waiblinger Reihen kombinierten. Doch spätestens am gegnerischen Strafraum war die Ingersheimer Herrlichkeit vorbei. Da auch die Waiblinger nur selten in die Nähe des erstmals von Aris Türkmen gehüteten Ingersheimer Tores kamen sorgten nur Fernschüsse für Gefahr. Piero Stampete verzog in der 3. Minute ebenso knapp wie wenig später Kevin Habermann auf der Gegenseite. In der 10. Minute nutzte Marcel Knoll den einzigen Abstimmungsfehler der neuformierten Ingersheimer Innenverteidigung zur überraschenden Führung. Türkmen klebte nach einer Ecke auf der Linie, Jörg Holm kam nicht an den Ball und von der Brust des aufgerückten Knoll sprang der Ball über die Linie. Dieser Gegentreffer schockte die Gäste keineswegs. Man spielte weiter forsch nach vorne und wenn Björn Rothkopf eine von seinen drei Schussmöglichkeiten im Tor untergebracht hätte, die Partie wäre wohl gekippt. Aber zweimal war der starke Carl Zimmermann Sieger in diesem Duell, den dritten Versuch setzte der Ingersheimer Spielmacher den Ball nach Kopfballvorlage von Suad Rahmanovic  drüber. Akrobatischer Höhepunkt des ersten Durchgangs  war der Fallrückzieher von Marco Schulz kurz vor dem Wechsel. Doch der ging ebenso vorbei wie der Versuch von Maurice Klaus zuvor. Nach dem Wechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Die Ingersheimer hatten öfters den Ball, aber eben kaum Chancen. Ein Kopfball von Holm nach Freistoß von Rothkopf knapp am Tor vorbei war noch die beste Gelegenheit im zweiten Durchgang. Ansonsten agierten die Gäste im Spiel nach vorne ziemlich ideenlos. Hohe Flanken und einige Versuche aus der Distanz waren kein taugliches Mittel um die an diesem Tage sicher stehende Waiblinger Defensive in Bedrängnis zu bringen. Gegen die immer offensiver agierenden Ingersheimer konnten die Gastgeber nun auch ihre Konterstärke ausspielen. In der 57. Minute tauchte Habermann allein im Strafraum auf, seine flache Hereingabe schien eine sichere Beute für Türkmen zu sein. Schien. Denn zum Entsetzen seiner Mannschaftskameraden und den mitgereisten Fans ließ  er den Ball vor die Füße von Maurice Klaus fallen und der Waiblinger Kapitän hatte keine Mühe das Leder zum über die Linie zu drücken. Das war die Entscheidung in dieser Partie, in der die Ingersheimer deutlich mehr Spielanteile und Ballbesitz hatten als der Gegner aber am Ende mit leeren Händen die Heimreise antraten. Aber wer keine Tore schießt kann eben kein Fußballspiel gewinnen.

FSV Waiblingen: Zimmermann, Mailat, Knoll, Klaus, Yildiz, Habermann (86. Minute Fliege), Hussein (81. Minute Kourtidis), Spieth, Tichy (76. Minute Nziuzi), Schulz, Babadag

FV Ingersheim: Türkmen, Pelipetz (69. Minute Gürleyen), Wagner, Di Natale, Holm, Stampete, Giunta (69. Minute Pace),  Rothkopf, Frey,  Kleiss, Rahmanovic. Tore: 1:0 Knoll (10. Minute), 2:0 Klaus (57. Minute)

Schiedsrichter: Sascha Perekovic (Öhringen)

Zuschauer:  70