FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

FV Ingersheim hofft noch

Samstag 11. Mai 2013

Artikel aus der Bietigheimer Zeitung ONLINE

Der Patzer des FV Löchgau hat den Kampf um Platz zwei in der Fußball-Landesliga wieder spannend gemacht. Die Sbonias-Elf will am Sonntag in Heimerdingen den Vier-Punkte-Vorsprung auf die Verfolger wahren. Der FV Ingersheim, der Waiblingen erwartet, hat im Tabellenkeller noch einmal Blut geleckt.

Autor: ANDREAS EBERLE |

 

Foto: Martin Kalb

Fabio Giunta (links) und der FV Ingersheim haben den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga noch nicht ganz abgehakt. Um die Minichance zu wahren, ist ein Heimsieg am Sonntag gegen den FSV Waiblingen allerdings unerlässlich.

 

 

 

Geht da vielleicht doch noch was? Durch den 2:1-Erfolg im Landesliga-Kellerduell beim FSV Hollenbach II am Donnerstag sieht es für den Tabellenletzten FV Ingersheim zwar weiter finster, aber zumindest nicht mehr zappenduster aus. Bei nur drei direkten Absteigern – ein Fall, der theoretisch eintreffen könnte – beträgt der Rückstand auf den viertletzten Relegationsrang nur noch fünf Zähler. Zum fünftletzten Platz, den aktuell die TSG Öhringen belegt, sind es neun Punkte. Bei noch fünf ausstehenden Begegnungen wäre eine Aufholjagd also durchaus möglich, eine Ingersheimer Siegesserie vorausgesetzt. Das nächste Schlüsselspiel ist am Sonntag (15 Uhr) die Heimpartie gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten Tabellendreizehnten FSV Waiblingen. „Wir werden es noch einmal probieren und alles geben. Am Ende wird abgerechnet“, sagt FVI-Trainer Michael Mieck, der mit den beiden jüngsten Heimauftritten seiner Truppe gegen Löchgau (1:2) und Öhringen (2:3) durchaus zufrieden war: „Aus diesen beiden Spielen hätten statt null auch vier Punkte herausspringen können.“

Bei Ingersheim fallen Keeper Sascha Becker (Meniskusoperation), Talha Gürleyen (Bauchmuskelzerrung), Suad Rahmanovic (Kreuzbandverletzung) sowie Regisseur Björn Rothkopf (Urlaub) aus. Auf letzteren hatte Mieck bereits am Donnerstag in Hollenbach freiwillig verzichtet: „Ich wollte lieber nur wenige Spieler mitnehmen, die auch sicher zum Einsatz kommen.“

Mieck hofft im Abstiegskampf auf Schützenhilfe des Lokalrivalen Spvgg 07 Ludwigsburg, der bereits heute (15.30 Uhr) Öhringen im Jahnstadion empfängt. Die Schwarz-Gelben brauchen freilich aus eigenem Interesse die Punkte selbst dringend. Nach dem Löchgauer Patzer an Himmelfahrt gegen Schluchtern (0:1) haben sich die Aufstiegschancen der Nullsiebener schlagartig verbessert. Der Rückstand auf Platz zwei beträgt nur noch vier Zähler – und die dicken Brocken hat Ludwigsburg alle bereits hinter sich.

Beim Tabellenvize FV Löchgau geht man gelassen mit der ersten Heimpleite in dieser Saison und der wieder verschärfteren Tabellensituation um. „Die Tabelle und das, was die anderen machen, interessieren mich nicht. Ich beschäftige mich nur damit, dass die Mannschaft funktioniert. Wir müssen unsere Aufgaben erledigen und unsere Spiele gewinnen“, sagt Trainer Evangelos Sbonias. Die Aufgabe, die am Sonntag auf den FVL wartet, ist dabei eine unangenehme: Löchgau ist beim TSV Heimerdingen zu Gast – bei einem Team also, das als Zehnter noch nicht ganz gerettet ist und gegen das sich die Sbonias-Schützlinge in der Vergangenheit immer schwer getan haben. Und auch das folgende Restprogramm mit den Duellen gegen die Topklubs aus Neckarsulm und Untermünkheim hat es für den FVL noch in sich.

Bei den Gästen sind ein halbes Dutzend Kicker angeschlagen, die Alternativen allerdings dünn gesät. Sbonias: „Wir sind nicht so breit aufgestellt, dass wir mal locker auf fünf Positionen rotieren könnten.“

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