FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

FV Ingersheim erwartet die Spvgg 07 Ludwigsburg

Samstag 12. Mai 2012

Allmählich wirds eng für den FV Ingersheim. Nach den beiden 0:1-Pleiten gegen Neckarsulm und in Waiblingen steht der Landesligist aus dem Fischerwörth auf dem zwölften Tabellenrang, der nach der Saison den Gang in die Abstiegsrunde bedeutet. Zu einem direkten Fahrstuhlrang, den momentan die KSG Gerlingen einnimmt, sind es nur drei Punkte. Seit 271 Minuten warten die Ingersheimer Fußballer zudem auf einen eigenen Treffer. Höchste Eisenbahn also, dass sie den Schalter umlegen und Gegenmaßnahmen einleiten, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben.
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt wäre ein Heimsieg am Sonntag (15 Uhr) gegen die Spvgg 07 Ludwigsburg, die mit dem früheren FVI-Coach und Bezirksliga-Meistermacher Thilo Koch nach Ingersheim kommt. Der Traditionsverein aus der Kreisstadt, als Mitfavorit in die Saison gestartet, ist mittlerweile auf Platz acht abgerutscht und spielt nur noch um die goldene Ananas. Nachbarschaftshilfe schließt Koch freilich aus. „Für uns geht es zwar um nichts mehr, aber meine Mannschaft will gewinnen“, stellt der scheidende 07-Trainer fest.
Wie der jeweilige Gegner heißt und wo er in der Tabelle steht, ist seinem Ingersheimer Gegenüber Marcus Wenninger derweil schnuppe. Er will Einsatz und Kampfgeist bei seinen Kickern sehen – und keine Selbstzweifel. „Ich habe keine Lust, Alibis zu verteilen. Waiblingen und Gerlingen haben das gleiche Problem und den gleichen Druck“, sagt der FVI-Trainer ungerührt, „wer glaubt, im Abstiegskampf nicht funktionieren zu können, ist auf dem besten Weg in die Bezirksliga.“
Bei Ingersheim fallen der beruflich verhinderte Emanuele Di Natale und Dimitrios Madzaris (Prüfungen) aus. Thomas Lauritsen und Jannik Offenbächer haben ihre Verletzungen auskuriert und trainieren wieder mit. Ein Einsatz kommt für beide aber noch zu früh. „Wir haben auch in personeller Hinsicht kein Alibi und wollen auch keines haben“, sagt Wenninger.