FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

Fußball satt im Fischerwörth

Montag 15. Juni 2009

Beim 28. Neckarfest toben sich Aktive, Hobbykicker und Bambini noch einmal richtig aus
Von Donnerstag bis Sonntagabend konnten sich Hobbykicker, Aktive und „Bambini“  noch einmal so richtig zum Saisonende auf dem Kleinfeld austoben. 
  
Das heiße Spiel und die Sonne forderten ihren Tribut von den Teilnehmern. Foto: Werner Kuhnle
Im Mittelpunkt der Traditionsveranstaltung stand erstmals eine der vier Vorrunden zum so genannten „Erdinger-Cup“ , an der die Meistermannschaften der Fußballbezirke Unterland, Enz-Murr, Stuttgart und Böblingen-Calw teilnahmen. Organisiert und geleitet wurde es von Funktionären des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) in Kooperation mit der bayerischen Großbrauerei. Für die Stadionmoderation (Frank Wallesch) und die abschließende Siegesfeier im Festzelt (DJ Mike Astort) sorgte als weiterer Kooperationsparter der Regionalsender Radio 7.

Der FV Ingersheim war selbst wieder bestens gerüstet für den Ansturm der Fußballer aus ganz Baden-Württemberg. Organisation und Verpflegung waren fest in der Hand der Platzherren. Rund 120 Helfer sorgten sich um das Wohl der rund 500 Gäste, die zu den Spielen angereist waren. War bei dem Erdinger-Cup, auch etwas großspurig „Championsleague der Amateure in Württemberg“ genannt, der WFV der Veranstalter, so kümmerte sich der FV Ingersheim am Freitag besonders um die Freizeitkicker im Ort. Zehn Mannschaften traten diesmal zum Dorfturnier an, das seit neun Jahren dem langjährigen Vorsitzenden Hans Scheib in memoriam gewidmet ist und sach- und fachkundig von Friedemann Rudert und Beate Pribyl geleitet und moderiert wurde.

Die teilnehmenden Mannschaften hören auf so klangvolle Namen wie „Gamma Grüner Rasen“, „Hembeerla“ oder „Frida“s Nochbr“ und zeigten auf dem Kleinspielfeld zuweilen, dass sie technisch nicht weit von den Aktiven entfernt scheinen. Nur an Kondition oder Schusstechnik hapert“s hie und da. Durchgesetzt hat sich im Endspiel erwartungsgemäß der FC Wiesenkicker durch ein 3:2 gegen die Sports Rats, wenn auch erst im Neun-Meter-Schießen. Die Kleiningersheimer Volleyballer wurden ehrenvolle Dritte, der Schachclub leider nur Letzter. „Die denken zuviel beim Spielen“, ätzte ein Zuschauer.

Aus dem ganzen Landkreis Ludwigsburg angereist waren am gestrigen Sonntag die jüngsten der jungen Balltreter, nämlich Buben und Mädchen im Alter unter neun Jahren, auch „Bambini“ genannt. Die Teilnehmer aus fünfzehn Vereinen waren zum Teil mit Mamas und Papas aus Ludwigsburg und Marbach, Bietigheim-Bissingen und Gemmrigheim, Erdmannhausen und Steinheim angereist, um in fünf Gruppen die Besten zu ermitteln. Spielleiterin Andrea Schneider war am Ende hoch zufrieden: „Es gab sehr schöne Spiele, viele Tore, alle hatten ihren Spaß.“

Andrea Jungnickl  / Bietigheimer Zeitung
 
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