FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

Doppeltes Neckartalderby

Freitag 8. November 2013

FVI_GSV Pleidelsheim

Das berichtet die Presse 

Daniel Schick spielte für den FV Ingersheim und ist jetzt beim GSV Pleidelsheim

Artikel aus der BIETIGHEIMER ZEITUNG | Südwest Presse Online
CLAUS PFITZER | 08.11.2013

Das Derby ist eines der Topspiele der Saison

Artikel aus der MARBACHER ZEITUNG
Lars Laucke | 09.11.2013

FV Ingersheim spielt Flachpass: Sonntag Derby gegen Pleidelsheim

Artikel aus der BIETIGHEIMER ZEITUNG | Südwest Presse Online
CLAUS PFITZER | 08.11.2013

Daniel Schick führt am Sonntag (14.30 Uhr) den GSV Pleidelsheim als Kapitän ins Spiel der Fußball-Bezirksliga beim FV Ingersheim. Für den 29-Jährigen ist es eine besondere Partie, denn er kickte jahrelang erfolgreich für Ingersheim.
Allein von der Tabellenkonstellation und der Rivalität der beiden benachbarten Vereine FV Ingersheim und GSV Pleidelsheim ist es am Sonntag ein besonderes Bezirksliga-Spiel mit viel Brisanz. Hinzu kommt aber noch, dass beim GSV zahlreiche ehemalige Ingersheimer Spieler dem Kader angehören. Umgekehrt ist es nur Kosta Michaelidis, der zur laufenden Saison vom GSV über den Neckar zum FVI gewechselt ist. Der Pleidelsheimer Trainer Thilo Koch, selbst jahrelang beim FVI tätig, könnte alleine aus ehemaligen Ingersheimer Spielern beinahe eine konkurrenzfähige Mannschaft bilden. Der Fraktion im GSV-Aufgebot gehören Tobias Staiger, Daniel Schick, Salvatore Glietti, Marco Völlm, Marcel Weiß, David Pristl, Thomas Lauritsen, Berat Querimi und Fabio Giunta an. „Wenn man die Tabelle anschaut ist es ein Spitzenspiel. Ich habe noch gute Freunde beim FV Ingersheim und regelmäßig Kontakt zu Manager Klaus Zürn, auch im privaten Bereich. Wenn wir gewinnen sind wir vor dem FVI, das ist unser Ziel“, sagt Daniel Schick, der mit dem FV Ingersheim 2009 in die Landesliga aufgestiegen ist und bis 2012 im roten Trikot gespielt hat. Wichtig für den 29-Jährigen ist vor allem, „dass man sich nach dem Spiel die Hände schütteln und in die Augen sehen kann“. Standardspezialist Schick, in der vergangenen Saison überragender Offensivmann und regelmäßiger Torschütze, hat seit ein paar Wochen eine neue Rolle. Er ist jetzt als Chef einer Dreierkette mehr mit der Verhinderung von Toren beschäftigt. „Gegen Illingen habe ich aber trotzdem zwei Freistoßtore erzielt“, erzählt Schick, dass ihn seine defensive Rolle keineswegs davon abhält, den Ball mal hart und scharf, mal mit Gefühl und Übersicht Richtung gegnerisches Gehäuse zu befördern. „Nach dem Spiel gegen Pflugfelden wussten wir, dass es so nicht weitergehen kann und wir etwas ändern müssen. Da erzählte Thilo von der Idee, die er schön länger hatte, mich ins Abwehrzentrum zu stellen. Eigentlich wollte ich ja in der Bezirksliga nur offensiv spielen, aber seit ich hinten bin läuft es und wir sind defensiv stabiler“, sagt Schick. Als mitentscheidenden Grund dafür, dass es seit Wochen wie in der Vorsaison läuft beim GSV, nennt Schick den breiten Kader. „Da zieht jeder mit und gibt Gas, auch die, die nicht so oft spielen. Das zahlt sich bei den Einwechslungen aus. Gegen Merklingen hatte Thilo eine super Hand, als er zwei Spieler einwechselte, der eine vorbereitete und der andere zum 3:2 traf“, so Schick. Der GSV-Kapitän hatte sich schon auf die Platzwahl mit dem Ingersheimer Spielführer Alexander Wagner gefreut. „Er ist einer meiner besten Kumpel und wir haben uns wochenlang auf dieses Spiel gefreut“, bedauert Schick den Ausfall des Ingersheimer Abwehrchefs nach dessen Platzverweis am Sonntag. „Ich hoffe, wir gewinnen, egal wie, aber Hauptsache zu Null. Wenn der Schiedsrichter abpfeift wollen wir Zweiter sein“, meint Schick im Hinblick auf das Derby.
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Für den GSV Pleidelsheim, derzeit Dritter in der Fußball-Bezirksliga, ist das morgige Spiel (14.30 Uhr) beim Zweiten FV Ingersheim nicht nur aufgrund der Tabellensituation eines der Topspiele der Saison. „Da ist natürlich die unmittelbare Nähe der Orte. Dann gibt es einige Spieler, die in Ingersheim wohnen, aber in Pleidelsheim spielen – und umgekehrt. Spieler wie Daniel Schick, Thomas Lauritsen, Fabio Giunta oder Tobias Staiger sind vor dieser oder der vergangenen Saison von Ingersheim zu uns gekommen. Und nicht zuletzt ist da natürlich meine Person“, weiß GSV-Trainer Thilo Koch, der selbst mehrere Jahre in Ingersheim an der Seitenlinie stand.„In dieser Zeit“, so erinnert er sich, „habe ich eigentlich immer gegen Pleidelsheim gewonnen.“ Morgen möchte er das natürlich umdrehen und dem Landesliga-Absteiger die erste Heimniederlage der Saison beibringen. Bisher hat es lediglich Kellerkind SV Illingen geschafft, einen Punkt aus Ingersheim zu entführen. Doch Koch sagt: „Wenn wir die Form aus den vergangenen Spielen halten, dann bin ich optimistisch.“Wobei er natürlich den gebührenden Respekt vor dem Gegner hat, insbesondere vor dessen individueller Qualität. Gianni Russo, der zuletzt gegen den FV Löchgau II alle vier Tore erzielte, Angelo Coppola oder natürlich den Ex-Marbacher José Macias nennt der GSV-Coach hier als erstes. „Andererseits haben sie mich spielerisch in dieser Saison bislang noch nicht so sehr überzeugt“, sagt Koch und erwartet daher, dass der FV Ingersheim auch auf eigenem Platz „eher etwas tiefer stehen und abwartend spielen wird“. Für sein Team sieht er hingegen nur eine Marschroute: „Wir spielen unser offensives Spiel und werden alles geben.“ Ob der angeschlagene Marcel Weiß dabei mithelfen kann, ist noch unsicher. Marco Montesano hatte Koch ja vergangenen Sonntag bereits wieder eingewechselt, nach 15 Minuten aber trotz Torerfolg wieder vom Platz geholt. „Er ist nicht richtig gelaufen“, begründet der Trainer und lässt offen, ob sein Torjäger in Ingersheim mit von der Partie sein wird.
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Vor dem Lokalderby in der Fußball-Bezirksliga am Sonntag (14.30 Uhr) gegen den GSV Pleidelsheim gibt man sich beim FV Ingersheim bescheiden und schiebt die Favoritenrolle dem Nachbarn von der anderen Neckarseite zu.
Der Tabellenzweite FV Ingersheim (29 Punkte) hält vor dem Nachbarschaftsduell am 13. Spieltag der Fußball-Bezirksliga gegen den direkten Verfolger GSV Pleidelsheim (26) den Ball flach. „Wir haben unseren Plan und wollen in zwei Jahren wieder in die Landesliga. Dazu haben wir noch Zeit. Der GSV Pleidelsheim ist der Topfavorit und selbsternannte Aufstiegskandidat. Für uns ist Pleidelsheim am Sonntag Favorit. Wir lassen uns nicht verrückt machen und abhängig von einem Spiel. Der GSV hat die meiste Erfahrung und einen bezirksligaerfahrenen Trainer“, sagt der Ingersheimer Manager Klaus Zürn. „Eine Niederlage im Derby ist nicht lustig, einen Punkt wollen wir holen. Wir schätzen aber auf jeden Fall die Leistung von Pleidelsheim“, so Zürn.Unaufgeregt geht der Ingersheimer Trainer Fritz Schweizer die Partie an. „Es ist natürlich viel Brisanz drin, es gibt ja auch viele Pleidelsheimer Spieler, die mit Ausnahme von Daniel Schick in Ingersheim kurze Gastspiele gegeben haben. Für uns ist es wichtig, dass wir gut Fußball spielen und unser Spiel durchziehen, der Rest ergibt sich dann. Ich hoffe auf eine gute Atmosphäre, wenn zwei gute Mannschaften ihre Leistung abliefern“, so Schweizer. Ärgerlich, aber nicht zu ändern ist der Ausfall von Kapitän und Abwehrchef Alexander Wagner nach seiner Roten Karte am Vorsonntag. „Ich hätte ihn gerne dabei gehabt, aber wir werden ihn adäquat ersetzen. Derjenige, der für ihn reinkommt, wird ein gutes Spiel machen“, ist sich Schweizer sicher.Kein Spiel wie jedes andere ist das Derby für den Pleidelsheimer Trainer Thilo Koch, der einst mit dem FV Ingersheim von der Kreisliga A bis in die Landesliga aufgestiegen ist. „Wir werden unser Spiel machen wie immer. Wir sind so gut drauf, auch unabhängig von den in Ingersheim aussortierten Spielern. Aber die sind extra heiß“, berichtet Koch. „Ich sehe Vorteile für uns. Wir müssen halt Gino Russo ausschalten“, so Koch. Personell sieht es weiter gut aus im GSV-Kader, einzig Torjäger Marco Montesano ist noch angeschlagen und wird am Sonntag zunächst nur auf der Bank sitzen. Ihn vertritt mit Marcel Weiß ein Ex-Ingersheimer, der seit Wochen regelmäßig trifft. Im Tor wird es wahrscheinlich einen Wechsel geben. Für Jens Krüger, der zwei Spiele zwischen den Pfosten stand, kehrt Tobias Staiger zurück. Auch er spielte in der vergangenen Saison in Ingersheim
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