FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

Das Quentchen Glück fehlte….

Mittwoch 18. Februar 2009

 

Mannschaftsaufstellung stehend von links: F. Rühle, M. Nothacker, J. Nill, A. Zec; knieend von links: M. Reber, U. Frey und S. Krönes.

Nach längerer Unterbrechung nahmen die Senioren wieder am 22. Internationalen Hallenturnier des FC Dagmersellen im Kanton Luzern teil. Trotz starkem Schneetreiben starteten wir pünktlich um 4.30 Uhr an der SKV-Halle.

Unter dem Motto „Freunde der Lotusblume on Tour“ ging die Fahrt über  Stuttgart-Karlsruhe-Basel nach Dagmersellen. Im Bus gibt es immer Handvesper und Schluck, aber auch Kaffee und Schneckennudeln. Unser Busfahrer Ismael brachte uns pünktlich ins Hotel Sonne in Reiden. Nach der Zimmerverteilung ging es hurtig-zackig-zügig zur Sporthalle Chrüzmatt in Dagmersellen. Unser erstes Spiel gewannen wir mit 1:0. Torschütze Alexander Zec. Gegen die Old Boys Winterthur verlor man mit 1:2. Torschütze Steffen Krönes. Was in diesem Spiel an Chancen vergeben wurden, geht nicht auf die berühmte Kuhhaut. Mit dem SC Reiden kam gerade der richtige Gegner. Mit 3:1 gewann der FVI. Torschützen Marc Nothacker 2 und Steffen Krönes 1. Jetzt ein Sieg gegen die bis dahin ungeschlagenen Mannschaft vom FC Sempach und das Halbfinale wäre fast sicher gewesen. Mit einer desolaten Leistung verlor man mit 1:3. Torschütze Alexander Zec. Im letzten Spiel gegen dem FC Hitzkirch schoss man sich den Frust von der Seele und gewann sicher mit 7:3. Torschützen Ulrich Frey 2, Marc Nothacker 2, Jochen Nill 2 und Oldie Friedrich Rühle 1. An dieser Stelle muss noch unser Torhüter Michael Reber erwähnt werden, der mit tollen Paraden den nötigen Rückhalt gab. Unsere Fans ausgestattet mit Megafon und einer tollen Unterstützung, hat es einfach nicht sein sollen. Es war halt ein Sieg zuwenig.  Somit waren wir dritter in der Gruppe, das reichte zum Duschen. Der SV Meiringen gewann den Wanderpokal, die grosse Glocke!!  Somit waren wir die einzige Mannschaft im Turnier, die gegen den SV Meiringen gewann. Ist doch auch was. Mannschaftsaufstellung: Michael Reber, Steffen Krönes (2), Ulrich Frey(2), Alexander Zec (2), Mark Nothacker (4), Jochen Nill (2)und Friedrich Rühle (1).

Jetzt war Zeit bis 17.00 Uhr und man fuhr zum Shoppen nach Luzern. Bis jeder seine Untensilien beisammen hatte, Zigaretten, Schokolade oder andere Mitbringsel,  fuhr man wieder ins Hotel zum Abendessen. Die Siegerehrung begann etwas zögerlich, weil zuerst noch der Jodlerclub Bärgblueme sein „Holadrihöh“ zum Besten gab. In der Endabrechnung waren somit 5.ter, einfach ein bisschen zuwenig für unsere Superkicker. Aber nachdem Ules an das Mikro ging und eine Kampfansage an den Turniersieger richtete, war es ruhig in der Sporthalle.  Wir kommen wieder. Man kann  gespannt sein. Die etwas schläfrige „Füürwehrchörli-Musig“ brachte die Halle nicht in Stimmung. Erst als die  Guggenmusik „Huerntalschraenzer“ Einmarsch hielt, kam Stimmung auf. Gott sei dank. „Tina Turner und Nana Mouskouri“ rundeten das Programm ab.

Ein Großraumtaxi fuhr uns dann wieder ins Hotel Sonne. Was hier an Stimmung Jubel-Trubel-Heiterkeit, Guggenmusik, Rockband, DJ, alles abging, Respekt, man vermutet es hinter den Schweizern nicht. Nach einer kurzen Nacht war Frühstück angesagt, die ersten konnten wieder feste Nahrung zu sich nehmen. Das war auch gut so, denn der innerbetriebliche Stuhlgangwettbewerb musste noch einen Sieger küren. Busfahrer Ismael hatte den Bus vorgeheitzt und so fuhr man pünktlich ab. Nach einem Zwischenstopp in Freiburg durfte Gin (H.E.) warten, bis seine Steelers am Abend gegen die Wölfe Freiburg  gewannen. Nach einem Halt an der Autobahnraststätte Baden-Baden, hier gab es noch Suppe, Burger oder  Zigaretten was sonst. Reiseleiter Friedrich Rühle bedankte beim Busfahrer Ismael für die gekonnte Fahrweise. Ausser einem Gehörschaden konnten alle ohne fremde Hilfe aussteigen. Beim Stuhlgangwettbewerb gab es zwei Gesamtsieger (N.E.) und (S.K.) der 3. Platz ging an (B.P.). Zum Schluss noch ein Dank an Helmut Haas, der die Hotel- und Taxipreise und VIP-Karten hervorragend gemanagt hat.

Dagmersellen 2009