FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

Bezirksliga: TSV Phönix Lomersheim : FV Ingersheim

Freitag 5. Dezember 2014

TSV Phoenix_FVI_Nikolaus

Artikelausschnitt der BIETIGHEIMER ZEITUNG | Südwest Presse Online
JAN FEDRA | 06.12.2014

SV Germania greift oben an

Der 17.Spieltag ist der letzte im Jahr 2014 in der Bezirksliga: Der FV Ingersheim will sich mit einem Erfolgserlebnis gegen den TSV Lomersheim in die Winterpause verabschieden. Der SV Hellas 94 Bietigheim ist zu Gast beim TSV Eltingen II.
Es war wieder eine knappe Sache. Am vergangenen Wochenende trat der TV Pflugfelden, Tabellenführer der Bezirksliga, in Ingersheim an. Der FV Ingersheim investierte viel, gebracht hat es am Ende nichts – 0:1 verloren; genau wie im Hinspiel gingen die Punkte an den TVP.

Am Sonntag treffen nun beide Spitzenmannschaften auf Teams aus dem Mittelfeld der Tabelle. Die Fischerwörth-Elf spielt um 14 Uhr beim TSV Lomersheim, Tabellenelfter, nach Pflugfelden kommt der auf Rang zwölf stehende TV Neckarweihingen. Das Hinspiel zu Hause gegen Lomersheim gewann der FV Ingersheim locker mit 4:1, mit einem erneuten Sieg überwintert der FVI sicher auf Platz zwei.

Dem FV Ingersheim dicht im Nacken sitzt der mit 38 Punkten drittplatzierte SV Hellas 94 Bietigheim. Bis zum 13. Spieltag stand der SVH ungeschlagen auf Platz eins der Tabelle, zurzeit stottert der Motor bei Hellas etwas. Nur einen Punkt holten die Schützlinge von Trainer Gerd Kohler in den letzten drei Partien. Das Hauptproblem der Bietigheimer: die Chancenverwertung. Die Spielanlage der Bietigheimer hat sich gut entwickelt, Möglichkeiten gab es auch zuletzt genug.

Gegen den Tabellenvorletzten TSV Eltingen II gilt es am Sonntag (14 Uhr) vor dem gegnerischen Tor konsequenter zu agieren. „Ich erwarte, dass wir das Spiel für uns entscheiden, um positiv in den Jahreswechsel reingehen zu können“, formuliert Trainer Kohler. „Dazu müssen wir vor dem Tor effektiv sein – unsere Chancen der letzten Spiele kann man ja gar nicht mehr auf einen Zettel schreiben, so viele wie das waren.“ Insgesamt ist der Übungsleiter zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft: „Wir haben uns spieltaktisch deutlich weiterentwickelt und es im Großen und Ganzen ordentlich hinbekommen. Wir müssen uns vor keiner Mannschaft verstecken.“

In die andere Richtung zeigt der Trend beim SV Germania Bietigheim. Zwölf Punkte krallte sich Germania in den vergangenen fünf Spielen, letzte Woche tat die Elf beim 9:1-Kantersieg in Ludwigsburg auch noch etwas für die Tordifferenz. Bereits am Samstag (14 Uhr) kommt mit dem TSV Merklingen eine Mannschaft, die sich von ihrer Schwächephase erholt zeigt. Nach drei Niederlagen in Serie rutschte der TSV bis auf Platz sechs der Tabelle ab, in den beiden vergangenen Wochen präsentierte sich Merklingen aber gut erholt – sechs Punkte und ganze 15 Treffer sprechen für sich. „Offensiv ist Merklingen neben dem TV Pflugfelden die stärkste Mannschaft der Liga“, sagt Germanias Trainer Mathias Schmid. „Gerade Marcus Bofinger ist richtig stark.“ Mit Blick auf sein Team führt der Coach aus: „Wir wollen unseren positiven Weg weitergehen, den TSV auf Distanz halten und das Spiel als gute Grundlage für unsere Motivation mit in die Winterpause nehmen. Danach wollen wir dann voll angreifen.“

Mit dem SV Hellas 94 Bietigheim und dem FV Ingersheim warten im März dann gleich zwei weitere Topmannschaften: „Die nächsten drei Spiele werden entscheidend für uns“, betont Schmid, „danach wird sich zeigen, ob wir noch vorne eingreifen können oder nicht.“

Der SV Freudental trifft am Sonntag auf das TKSZ Ludwigsburg. Ob die 0:5-Niederlage der Birkenwald-Elf bei der Spvgg Renningen nur ein Ausrutscher war, wird sich im Spiel gegen das auseinanderbrechende TKSZ zeigen, das wie Renningen tief im Tabellenkeller steckt.

11:0 gewann der GSV Pleidelsheim sein Auswärtsspiel gegen den FV Kirchheim in der Hinrunde. Am 17. Spieltag kommt es zum Wiedersehen der vermeintlich so unterschiedlich starken Mannschaften. Hier der amtierende Vize-Meister, dort der bisher oft chancenlose Aufsteiger. Doch der GSV hat aktuell mit Problemen zu kämpfen, besonders der kleine Kader macht dem Trainerduo Achim Merkler/Björn Rothkopf zu schaffen.

Im Spiel FV Löchgau II gegen den TSV Schwieberdingen scheint die aktuelle Verfassung eher für den FVL zu sprechen: Mit zwei überzeugenden Siegen im Gepäck kommt die Elf von Coach Thomas Herbst zum Tabellenfünften. Anpfiff in der Schwieberdinger Felsenberg-Arena ist um 14 Uhr.

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