FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

Bezirksliga: FV Ingersheim – SV Hellas 94 Bietigheim

Samstag 9. Mai 2015

FVI-SV Hellas

Artikelausschnitt der BIETIGHEIMER ZEITUNG | Südwest Presse Online
JAN FEDRA | 08.05.2015
Bezirksliga-Topduell steigt im Fischerwörth

Es ist eines der wichtigsten Spiele der Saison: Am fünftletzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga trifft der drittplatzierte FV Ingersheim auf den neuen Tabellenführer SV Hellas 94 Bietigheim. Der SV Germania erwartet den GSV Pleidelsheim.
Mit 65, 64 und 63 Punkten kämpfen in der Fußball-Bezirksliga drei Teams um die Meisterschaft. Tabellenführer SV Hellas 94 Bietigheim, der TV Pflugfelden und der FV Ingersheim liefern sich einen hochspannenden Dreikampf um den Landesliga-Startplatz. Ganze 16 Punkte beträgt der Vorsprung des Dritten Ingersheim auf den Tabellenvierten aus Merklingen. Zum Vergleich: Vergangene Saison beendete der GSV Pleidelsheim die Spielzeit 2013/2014 mit 64 Zählern auf Rang zwei – eine Punktzahl, die der Spitzenreiter SV Hellas 94 nun bereits fünf Spieltage vor Saisonende überschritten hat.

Am Sonntag (15 Uhr) stehen sich nun mit dem gastgebenden FV Ingersheim und dem SV Hellas 94 Bietigheim zwei der drei Topteams direkt gegenüber. Schon am 26. Oktober 2014, dem Tag des Hinspiels, war zu sehen, dass da zwei der besten Bezirksliga-Teams aufeinandertrafen. Unter dem Viadukt gewann der SVH mit 2:1. „Hellas war der stärkste Gegner, gegen den wir gespielt haben. Da ist eine richtig abgezockte Mannschaft, die im Hinspiel hervorragend Fußball gespielt hat“, zollt FVI-Coach Fritz Schweizer dem Gegner Respekt. Gerd Kohler, Trainer bei den Hellenen, sagt: „Wir haben uns taktisch weiterentwickelt, sind recht variabel. Wir schießen auch mehr Tore als in der Hinrunde. Aber alles ist noch ausbaufähig.“ Auch Kohler sieht in Ingersheim einen starken Konkurrenten, der „gerade in der Offensive richtig gut besetzt ist“. Einen vorentscheidenden Charakter wollen die beiden Übungsleiter dem Spiel am Wochenende aber nicht beimessen. „Wir haben noch fünf schwere Spiele und das ist eines davon“, erklären sie unisono.
Personell hat sich bei beiden Teams einiges getan seit dem ersten Vergleich. Während in Bietigheim einige Winter-Neuzugänge in die Mannschaft eingegliedert wurden, muss Schweizer seine Elf vor allem aufgrund von Verletzungen oder Sperren umbauen: Torjäger Angelo Coppola ist ebenso wie Davide Cappella noch nicht wieder einsatzfähig, Ioannis Tsiloglanidis sitzt eine Sechs-Wochen-Sperre ab, und Defensivmann Anton Pelipetz heiratet am Wochenende. „Wir müssen vorne improvisieren“, sagt Schweizer. Das Hauptaugenmerk liegt beim FVI aber sowieso auf einer gut organisierten Abwehrarbeit. „Das ist der Schlüssel. Spitzenspiele gewinnt man in der Defensive. Ich glaube nicht an einen offenen Schlagabtausch“, so der Ingersheimer Coach weiter. Eine kleine Kampfansage sendet Schweizer dann aber doch noch aus: „Wir wollen die Verhältnisse wieder zurechtrücken. Mit einem Sieg können wir einen direkten Konkurrenten für mindestens einen Spieltag hinter uns lassen.“ Hellas-Coach Kohler bremst vor dem Topduell die Erwartungen: „Das Spiel hat für uns eine gleich hohe Priorität wie die restlichen vier Spiele auch. Aber sicher ist in der Partie Spannung drin.“

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