FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

Bezirksliga Enz/Murr: FVI – SpVgg 07 Ludwigsburg II 3:1 (3:0)

Sonntag 5. Oktober 2008

„ Es war ein Arbeitssieg. Hätte Tricarico kurz nach dem Wechsel das 4:0 gemacht, wäre das Ergebnis unter Umständen höher ausgefallen. Nach dem Anschlusstreffer hatten wir einige Male Glück, das die Ludwigsburger im Abschluss nicht durchschlagskräftig waren. Den insgesamt verdienten Sieg haben wir mit den Verletzungen von Demi und Rothkopf allerdings teuer bezahlt. Rothkopf hat sich den Meniskus gerissen und wird schon am Montag operiert und wird wohl lange ausfallen, „ bilanzierte Trainer Koch die spannenden 90 Minuten.
FV Ingersheim: Bürkle, Aytug, Völlm, Uckan, Schunger, Eggert (ab 59 Min. Macias), Rothkopf (ab 46 Min. Sert), Demi (ab 42 Minute Dürl), Tricarico, Schick, Seyhan.
SpVgg Ludwigsburg II: Pellegrino, Wolf, Madzariz, Kara, Russo, Kaminski (ab 55 Min. Kamera), Aponte (ab 42 Min. Miliadis), Can, Grötz (ab 60 Min. Kope), Wahl.
Schiedsrichter:  Dieter Bradtke (SV Hirrlingen)
Die Partie gegen den spielstarken Aufsteiger begann für den Tabellenführer optimal. Bereits in der 5 Minute markierte Schunger das 1:0. Eine Ecke von Schick köpfte der aufgerückte Verteidiger unhaltbar ein. Von diesem Treffer waren die Gäste beeindruckt. Sie zeigten zwar einige gute Kombinationen und ließen den Ball gut laufen, konnten sich gegen die kompakte Defensive nicht durchsetzen. Ihre erste zwingende Chance hatten sie in der 37 Minute, als Can nach einem Fehler von Eggert völlig freistehend drüber schoss. Anders die Ingersheimer. 
Die brannten zwar auch kein Feuerwerk ab, waren aber in Sachen Torabschluss wesentlich effektiver. Allerdings offenbarte die Ludwigsburger Hintermannschaft auch etliche Lücken, die der vor allem im ersten Durchgang sehr agile Tricarico zu nutzen wusste. In der 20 Minute setzte er sich gegen gleich drei Ludwigsburger durch, hatte auch noch das  Auge für den freistehenden Seyhan. Und der schlenzte den Ball unhaltbar für Pellegrino ins lange Eck. Sein Können zeigte der Ludwigsburger Torspieler wenig später, als er einen 20m Hammer von Völlm über die Latte lenkte. Das gleiche Strickmuster wie beim 1:0 hätte in der 26 Minute beinahe das 3:0 bedeutet, diesmal ging der Kopfball von Schunger an die Lattenoberkante. Das 3:0 kurz vor dem Pausenpfiff des guten Schiedsrichter Bradtke war wieder eine Co- Produktion von Tricarico und Seyhan. Diesmal nahm Seyhan den weiten Ball von Tricarico mit links und traf genau in den Torwinkel. Auch diesmal war Pellegrino chancenlos. In der 45 Minute wäre Seyhan beinahe sein dritter Treffer gelungen, doch diesmal lupfte er den Ball zwar über Pellegrino aber eben auch am Tor vorbei. Ein Schnitzer von Kara hätte in der 48 Minute beinahe das 4:0 bedeutet. Pech für Tricarico, das er zwar Pellegrino umspielen konnte, dann aber nur das Außennetz traf. Statt 4:0 hieß es wenig später 3:1. Bürkle konnte eine Hereingabe von Miliadis nicht festhalten, Can war zur Stelle und erzielte den Anschlusstreffer. Trotz dieses Gegentores wähnten sich die Ingersheimer auf der Siegerstraße. „Wir waren nicht mehr konsequent genug und haben dem Gegner zu viel Raum gelassen, “ analysierte Trainer Koch die zweite Halbzeit nach der Partie. Und die wie bereits erwähnt sehr spielstarken Gäste nutzten diesen Platz weidlich aus. Der Ball lief gut durch die Ludwigsburger Reihen, nur im Abschluss war die Mannschaft von Spielertrainer Kasiar nicht konzentriert genug. Selbst die Geschenke, die sie von der Ingersheimer Hintermannschaft, in der auch der sonst so souveräne Bürkle einige Nachlässigkeiten zeigte, erhielten nahmen die Gäste nicht an. Am Ende blieb es beim 3:1 Sieg der Ingersheimer, der die Tabelle nach dem 7. Spieltag noch ohne Punktverlust ungefährdet anführt.