FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

14. Spieltag der Bezirksliga: FV Ingersheim fährt 12. Sieg ein

Montag 17. November 2014

Artikel aus der BIETIGHEIMER ZEITUNG | Südwest Presse Online
JAN FEDRA | 17.11.2014

Arbeitssieg dank eines satten Priftis-Volleyschusses

FV Loechgau II_FVIBeim FV Löchgau II siegte der Fußball-Bezirksligist FV Ingersheim nach zähen 90 Minuten mit 2:1 und bliebt weiter dran am Spitzenduo. Ganz oben bahnt sich ein interessanter Dreikampf an.
„Das war ein klassischer Arbeitssieg“, sagte der Trainer des FV Ingersheim, Fritz Schweizer zum 2:1-Auswärtserfolg seines Teams beim FV Löchgau II. Tatsächlich tat sich der Tabellendritte lange schwer auf dem Kunstrasen-Platz. Daniel Frank brachte die Gäste in Führung (21.). Nach dem Ausgleich durch Lukas Blessing kurz vor der Pause (44.) entschied Kleonikos Priftis mit einer Direktabnahme (49.) die Partie zugunsten des FVI. Durch den erneuten Dreier – die Mannschaft hat nach 14 Spieltagen zwölf Siege auf dem Konto – lauert Ingersheim weiter auf Tabellenplatz drei.
„Wir nehmen die drei Punkte verdientermaßen mit. Löchgau war nur nach Standard-Situationen gefährlich“, erklärte Coach Fritz Schweizer im Anschluss an die Partie. Thomas Herbst, der Löchgauer Übungsleiter, sah ein Ingersheimer Team, dass „die ersten 30 Minuten überlegen war. Nach der Halbzeit haben wir aber gut gearbeitet, nur unser Spiel nach vorne war nicht zwingend genug“, betonte Herbst.Die knapp 100 Zuschauer sahen zunächst eine zerfahrene Partie, in dieser Abtastphase zu Beginn waren flüssige Kombinationen Mangelware. Der FV Ingersheim kam dann in der elften Minute zu einem ersten Abschluss durch Kleonikos Priftis, die Hausherren setzten nach etwa einer Viertelstunde ihr erstes Ausrufezeichen. Valentin Holoch spielte einen hohen Ball über die Abwehr, die Direktabnahme von Stürmer Michael Schütz strich allerdings knapp links am FVI-Kasten vorbei.
Die erste richtig gefährliche Aktion brachte in der 21. Spielminute die Führung für die Gäste. Philipp Sturm verlängerte im Strafraum einen weiten Einwurf von Jose Macias zu Frank. Der ließ mit seinem trockenen Linksschuss gegen die Laufrichtung FVL-Keeper Simon Kretschmer keine Chance. Mit der Führung im Rücken erarbeitete sich die Mannschaft vom Fischerwörth zunehmend ein spielerisches Übergewicht und ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen. Aber auch die Gastgeber kamen besser ins Spiel, ein gefährlicher Konter über Felix Übelhör und Philipp Heinrich wurde von Außenbahnspieler Holoch zu überhastet abgeschlossen (27.) – kein Problem für Dario Nieswandt im Ingersheimer Kasten.
In der 39. Spielminute zog Macias einen Freistoß direkt aufs Tor, bei seiner Parade krachte Tormann Kretschmer gegen den Pfosten, er wurde später von Patrick Leitenberger ersetzt. Gefährlich wurde es auf der anderen Seite für Nieswandt in der Folge vor allem nach Standards der Löchgauer. Kurz vor der Pause passierte es dann nach einem ruhenden Ball: Holoch brachte einen Eckball nach innen, Keeper Nieswandt verschätzte sich und tauchte unter dem Ball hindurch. Aus dem Getümmel traf Lukas Blessing per Kopf zum 1:1-Ausgleich.
Nach der Pause machte der FV Ingersheim dann direkt wieder Druck. Vier Minuten waren gespielt, als die Gäste erneut in Folge an eine Standard-Situation trafen. Kordian Zieba spielte den Ball hoch in den Strafraum. Wieder gewann Mittelstürmer Sturm das Kopfballduell und legte ab auf Priftis. Der nahm den springenden Ball direkt und jagte den Ball links unten in die Maschen (49.). Von nun an verwaltete der FVI den Vorsprung, hin und wieder ließ die Mannschaft ihre technische Klasse aufblitzen. Einzig gefährliche Torraumszenen gab es nicht allzu viele zu sehen. Nach 69. Spielminuten sorgte eine tolle Freistoßvariante für Aufsehen: Macias spielte, anstatt es direkt zu versuchen, einen guten Doppelpass mit Angelo Coppola. Von der Grundlinie legte der Ingersheimer Mittelfeldspieler den Ball flach nach innen, am zweiten Pfosten stand Priftis frei – sein Schuss ging aber knapp rechts vorbei. „Den muss der Priftis machen“, kommentierte Trainer Schweizer die Szene. In der 87. Spielminute hatte Löchgaus Marco Rückle den Ball mit einem weiten Freistoß in den Strafraum gebracht, Philipp Heinrich setzte seinen Kopfball aber hauchdünn neben den Pfosten

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