FV Ingersheim

Der Fußballverein im schönen Neckartal

Fußballkompetenz am Fischerwörth

Samstag 5. August 2017

Ab der kommenden Spielzeit stellt sich der Jugendbereich des FV Ingersheim (FVI) neu auf. Mit Dino di Lucrezia als neuem Jugendleiter und Fußballlehrer Detlef Olaidotter als Jugendkoordinator kommt enorme Kompetenz an den Fischerwörth.

Mit den beiden Fachkräften will der FV Ingersheim den Jugendbereich nachhaltig entwickeln, heißt es in einer Mitteilung des Clubs. Die Kinder und Jugendlichen sollen fußballerisch gezielt weiterentwickelt werden und dem Fußball langfristig erhalten bleiben. So will der Verein in Zukunft alle Jugendmannschaften mindestens wieder einfach besetzen können. Dino di Lucrezia war 17 Jahre lang erfolgreicher Jugendtrainer beim SGV Freiberg und bei Sonnenhof Großaspach. Sein größter Erfolg als Trainer war das Erreichen des A-Jugend-Pokalfinalspiels in Berlin.

Mit Detlef Olaidotter kommt außerdem ein Fußballlehrer an den Fischerwörth, der als ehemaliger Profifußballer unter anderem bei den Stuttgarter Kickers und bei Waldhof Mannheim spielte. Nach seiner Ausbildung zum DFB-Fußballlehrer entschied er sich frühzeitig für den Kinder- und Jugendbereich. Er war zehn Jahre lang verantwortlich für den Jugendfußball beim SV Kornwestheim und besitzt seit 2009 eine eigene Fußballschule, in der er Kinder regelmäßig trainiert.

In Ingersheim wird seine neue Aufgabe die sportliche Leitung im Jugendbereich sein, teilt der FVI weiter mit. Zudem wird er allen Jugendtrainern bei allen Fragen und Problemen, die sich aus dem Training ergeben, Anlaufstelle sein. Dazu wird Olaidotter einzelne Trainingseinheiten gemeinsam mit den Jugendtrainern durchführen. Alle Kinder und Jugendlichen werden beim FVI künftig ihrem Alter entsprechend gezielter gefördert. „Kinder- und Jugendtraining soll kein reduziertes Erwachsenentraining sein“, sagt Olaidotter.

Aus diesem Grunde achtet der Verein künftig noch mehr auf ein altersgemäßes Training, welches alle entwicklungsbedingten Aspekte der Kinder berücksichtigt. Im Vordergrund stehen dabei eine optimale Ausbildung vielfältiger motorischer Fertigkeiten und Techniken sowie die Erweiterung der Bewegungsfähigkeiten. Konditionelle Fähigkeiten werden parallel dazu ausgebildet, was jedoch im Kindesalter nur im geringen Maße erfolge. Neben diesen Schwerpunkten sollen Grundprinzipien wie Spaß am Fußball und Fairplay in den Mittelpunkt gestellt werden.

Denn auch im Fußball gilt „Nur wer Spaß hat, hat auch die notwendige Motivation, um zu lernen.“ Fairplay bedeute, dass die Einhaltung der Regeln und die Rücksicht auf die Gesundheit der Gegner wichtiger seien als ein Sieg. Aber Fairness sei nicht nur auf dem Platz wichtig: Auch der Umgang innerhalb der Mannschaft und zwischen Trainern, Eltern, Schiedsrichtern, dem Verein sowie den Gegnern sollte von Freundschaft und Fairness geprägt sein. Wie der FV Ingersheim weiter berichtet, werden immer zwei Jahrgänge der Fußballjugend zu einer Klasse zusammengefasst.

Die allerjüngsten Spieler können mit fünf Jahren in die G-Jugend eintreten. In dieser Jugendklasse spielen die Fußball-Junioren, die das siebte Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Danach wechseln sie in die F-Jugend, in der in der Regel Sportler im Alter von sieben bis acht Jahren spielen. Im Zwei-Jahres-Rhythmus folgen E, D, C und B-Jugend. Mit 17 Jahren beginnt dann die Zeit der A-Jugend. Dort spielen die Jugendlichen, die während der laufenden Spielzeit 18 Jahre alt werden. „Hier wird es die Aufgabe von Detlef Olaidotter sein, den Übergang zwischen Jugend und Aktive reibungslos zu schaffen“, so Rainer Kapp, Sportvorstand beim FVI.

Eigene Talente sollen künftig wieder in beiden aktiven Mannschaften verstärkt integriert werden. Laut den beiden Vorstandsmitgliedern Dietmar Göbel und Claus Kutter soll mit diesem neuen Konzept langfristig zweierlei erreicht werden: Alle Altersklassen sollen mit mindestens einer Mannschaft am Spielbetrieb teilnehmen. Zudem ist sportlich der Aufstieg in die „eine oder andere höhere Spielklasse“ angepeilt.

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